Allgemeine Geschäftsbedingungen

Aichhörnchen

 

1. Allgemeines

  1. Das Einzelunternehmen Aichhörnchen, Inhaberin Charlotte Aichhorn, (im weiteren auch Auftragnehmer genannt) erbringt ihre Leistungen ausschließlich auf der Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Diese gelten für alle Rechtsbeziehungen zwischen Auftragnehmer und dem Kunden (im weiteren auch Auftraggeber genannt), selbst wenn nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird.

  2. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung. Abweichungen von dieser sowie sonstige ergänzende Vereinbarungen mit dem Kunden sind nur wirksam, wenn sie vom Auftragnehmer schriftlich bestätigt werden.

  3. Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten bis zur Bekanntmachung des Inkrafttretens einer neuen Version für sämtliche Verträge, auch wenn bei zukünftigen Vertragsabschlüssen nicht noch einmal gesondert auf sie Bezug genommen wird. Mit der Auftragserteilung anerkennt der Vertragspartner deren ausschließliche Anwendbarkeit.

  4. Für den Fall, dass einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein und/oder werden sollten, berührt dies die Wirksamkeit der verbleibenden Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame ist durch eine wirksame Bestimmung, die ihr dem Sinn und wirtschaftlichen Zweck nach am nächsten kommt, zu ersetzen.

2. Angebot und Vertragsabschluss

  1. Die Grundlage für einen Vertragsabschluss ist das Angebot vom Auftragnehmer wo der Leistungsumfang (wie z.B. Dauer der Betreuung, Kinderanzahl, Ort der Betreuung) und Vergütung festgehalten sind. Der Umfang eines konkreten Auftrages wird im Einzelfall vertraglich vereinbart.

  2. Die Angebote vom Auftragnehmer sind – sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden – freibleibend und unverbindlich. Dies gilt auch für sämtliche Angaben in Preislisten, Prospekten etc

  3. Die Erteilung eines Auftrags den Auftragnehmer kann sowohl schriftlich (per Brief, E-Mail, Fax etc.) als auch mündlich (persönlich, telefonisch) erfolgen. Der Auftragnehmer übermittelt dem Auftraggeber innerhalb angemessener Zeit nach Einlangen des Auftrags eine Auftragsbestätigung (Angebotsannahme) oder informiert ihn über die Ablehnung des Auftrags. Durch die Annahme kommt ein rechtsverbindlicher Vertrag zwischen Auftragnehmer und dem Auftraggeber zustande, wodurch die wechselseitige Leistungspflicht ausgelöst wird.

3. Leistung

  1. Der Auftragnehmer ist bemüht ein passendes Rahmenprogramm (Bewegungsspiele indoor und outdoor, Kreatives, Schmuckwerkstatt, usw.) für die Kinder zur Verfügung zu stellen, welches nach vorheriger Absprache mit dem Auftraggeber aufgrund von Kinderanzahl und Alter der Kinder festgelegt wird.

  2. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die obliegenden Aufgaben ganz oder teilweise durch Dritte erbringen zu lassen. Die Bezahlung des Dritten erfolgt ausschließlich durch den Auftragnehmer selbst.

  3. Der Auftraggeber sorgt dafür, dass die organisatorischen Rahmenbedingungen (z.B. genügend Platz, ausreichend Stühle und Tische) bei Erfüllung des Auftrages an der angegebenen Location eine möglichst ungestörte und sichere Umsetzung des Betreuungsprogrammes erlauben.

  4. Sollten bei der Betreuung vor Ort mehr Kinder sein als zuvor vereinbart, wird für diese Kinder ein Materialbetrag von 6 Euro pro Kind nachverrechnet. Bei weniger anwesenden Kindern als im Angebot vereinbart, bleibt der Betrag gleich.

4. Haftung

  1. Der Auftragnehmer bietet, sofern nicht ausdrücklich eine andere schriftliche Vereinbarung getroffen wird, ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm und im Zuge dessen eine gewissenhafte Betreuung für Kinder an. (Dauer laut Vereinbarung)

  2. Die Aufsichtspflicht liegt für die gesamte Dauer der Betreuung bei den Eltern. Der Auftragnehmer übernimmt keine Aufsichtspflicht. Eltern haften für ihre Kinder und von ihren Kindern verursachte Schäden.

  3. Allfällige Allergien und Besonderheiten von Kindern müssen vom Auftraggeber im voraus schriftlich bekannt gegeben werden und die Verantwortung für allfällige Beschwerden durch Nahrungsmittel etc. selbst übernommen werden. Es besteht kein Anspruch auf Schadenersatz.

  4. Der Auftragnehmer haftet dem Auftraggeber für Schäden – ausgenommen für Personenschäden - nur im Falle groben Verschuldens (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit). Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, die auf vom Auftragnehmer beigezogene Dritte zurückgehen.

  5. Der Auftraggeber hat jeweils den Beweis zu erbringen, dass der Schaden auf ein Verschulden des Auftragnehmers zurückzuführen ist.

5. Video- und Fotomaterial

  1. Video – und Fotomaterial, welches vom Auftragnehmer während eines Auftrages gemacht wird, darf für eigene Werbezwecke zeitlich und örtlich uneingeschränkt verwendet und medial veröffentlicht werden. Diese Zustimmung kann jede/r TeilnehmerIn bzw. deren Eltern jederzeit schriftlich widerrufen.

6. Preis und Zahlungsmodalitäten

  1. Sofern nicht schriftlich ausdrücklich ein Zahlungsziel vereinbart wurde, ist das Honorar sofort nach Rechnungslegung zur Zahlung fällig. Wurde ein Zahlungsziel vereinbart, sind die gelegten Rechnungen längstens binnen 7 Werktagen ab Rechnungslegung spesen- und abzugsfrei einlangend beim Auftragnehmer zur Zahlung fällig.

  2. Der Auftragnehmer ist berechtigt, vor Beginn der Auftragsausführung vom Auftraggeber die Leistung einer Akontozahlung zu fordern sowie bei Aufträgen über teilbare Leistungen Teilrechnungen zu legen.

  3. Für den Fall des Zahlungsverzuges werden unabhängig vom Verschulden Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz p.a. sowie Zinseszinsen in der gesetzlichen Höhe verrechnet. Darüber hinaus ist der Vertragspartner verpflichtet, dem Auftragnehmer sämtliche aufgewendeten, zur zweckentsprechenden Eintreibung der Forderung notwendigen Kosten, wie etwa Anwaltshonorar und Kosten von Inkassobüros, zu refundieren und jeden weiteren Schaden, insbesondere auch den Schaden, der dadurch entsteht, dass infolge Nichtzahlung entsprechend höhere Zinsen auf allfälligen Kreditkonten anfallen, zu ersetzen. Dies umfasst jedenfalls einen Pauschalbetrag in Höhe von € 40,00 als Entschädigung für Betreibungskosten gem. § 458 UGB.

7. Rücktritt und Stornierungen

  1. Stornierungen von Aufträgen werden ausschließlich schriftlich entgegengenommen.

  2. Bei einer Stornierung bis 14 Tagen vor Dienstleistungsbeginn werden 50% des Preises als Stornogebühr einbehalten bzw. fällig. Bei Stornierung innerhalb von 14 Werktagen vor Beginn der Dienstleistung wird der komplette Betrag (100%) fällig.

  3. Sollte es zu einer Verhinderung (durch z.B. Krankheit) seitens des Auftragnehmers kommen und kann die Leistung daher im Ausnahmefall nicht erbracht werden, wird eine bereits getätigte Zahlung des Auftraggebers zur Gänze zurückerstattet. In diesem Fall übernimmt der Auftragnehmer keine Gewährleistung.

8. Datenschutz

  1. Alle persönlichen Angaben werden vom Auftragnehmer vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

9. Widerrufsrecht

  1. Es besteht für Unternehmer kein Widerrufs- und Rücktrittsrecht, außer ein solches wurde ausdrücklich vereinbart oder durch Gesetz eingeräumt.

  2. Widerrufsrecht für Verbraucher: Gemäß § 11 FAGG kann der Verbraucher von einem Fernabsatzvertrag oder einem außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten.

10. Erfüllungsort, Gerichtsstand, Anwendbares Recht & Vertragssprache

  1. Erfüllungsort für die wechselseitigen Leistungen und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis, einschließlich Streitigkeiten über das Zustandekommen und/oder die Gültigkeit des Auftrages und/oder über die Wirksamkeit der Gerichtsstandvereinbarung ist am Ort des Hauptfirmensitzes vom Auftragnehmer. Im Fall der Sitzverlegung können Klagen am alten und am neuen Firmensitz anhängig gemacht werden. Der Auftragnehmer ist auch berechtigt, das am Firmensitz des Vertragspartners sachlich zuständige Gericht anzurufen.

  2. Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechtes (z.B. IPRG, Rom I-VO etc.) und des UN- Kaufrechts.

  3. Die Vertragssprache ist ausschließlich Deutsch.